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    LOCKENGUIDE

    Locken, Wellen, Afro Hair?

    Locken, Wellen, Afro Hair – wo auch immer du dein Haar einordnest, die magische Struktur unserer Haare macht uns stolz. Bereit für ein bisschen Wissenschaft? Beginnen wir bei der Haarwurzel, denn die Form der Locke wird durch die Form des Haarfollikels vorgegeben. 


    Ist es eher oval statt kreisrund, ringelt sich das Haar beim Wachsen – das ist vergleichbar mit dem Geschenkband, dass du zwischen deinem Daumen und der Klinge einer Schere hindurchziehst, um es zu einer Spirale zu wickeln (smart, oder?). Je schmaler dieses Oval, desto enger werden die Locken. Aus diesem Grund neigt lockiges Haar auch eher zum Austrocknen und muss seltener gewaschen werden als glattes Haar, denn die Öle der Kopfhaut können nicht so einfach am Haar heruntergleiten. 


    Sie bewegen sich entlang einer Bahn in der Form eines Korkenziehers von der Wurzel bis zur Spitze statt in gerader Linie. Sobald dir diese beiden Tatsachen bewusst sind, wird dir auch klar, wie und warum sich dein Haar so verhält, wie es sich verhält. Dein Haar braucht nährende Pflege, Zuwendung und Hingabe, statt Vernachlässigung und verzweifelte Versuche, es zu bändigen.

    Ein zentraler Punkt ist dabei, dich mit deinem Lockentyp und deiner Haardichte auseinanderzusetzen (also wie viele Haare du hast, nicht wie dick die einzelnen Haare sind). Anhand dieser Erkenntnisse kannst du dich dann auf die Suche nach dem für dich und deine Locken am besten geeigneten Produkt und Pflegeverfahren begeben. Mache dir keine Sorgen, wenn dein Haar nicht zu 100% in eine der Kategorien passt. Lockigere und weniger lockige Bereiche sind ganz normal. Wenn du dir dessen bewusst bist, kannst du diese Bereiche einfach entsprechend pflegen. 

    3A Locken

    Ab dieser Stufe wird aus welligem Haar tatsächlich lockiges Haar, das sich oft durch große, geschwungene S-Formen oder Korkenzieher mit etwa dem Durchmesser einer Erdbeere kennzeichnet. Bei diesem Haartyp ist es schwer, eine Locke gut definiert zu fixieren und leichte Gele sind für das Styling oft unumgänglich. 

    3B Locken

    Bei diesem Lockentyp sind die Locken enger und etwa so breit wie ein Finger. Der größte Teil der Locken hat die Form eines Korkenziehers mit einigen lockeren S-Formen oder engeren Locken darunter. Dieser Lockentyp neigt stärker zum Austrocknen– pflege also besonders deine Spitzen!

    3C Locken  

    Locken vom Durchmesser eines Essstäbchens. Dieser Haartyp hat wegen der starken Struktur oft mehr Volumen als die anderen Typ-3-Locken und neigt beim Trocknen dazu, sich stärker zusammenzuziehen.

    4A Locken

    Echte Korkenzieher! An der Grenze zwischen lockig und Afro Hair. Bei diesem Typ haben die Locken einen Durchmesser, der in etwa so dick ist wie ein Rosenstiel, und sie sind stark definiert. Sie benötigen sehr viel mehr Feuchtigkeit als die 3-er-Typen, da die Schuppenschicht, die das Haar vor dem Austrocknen schützt, deutlich dünner ist.

    4B Locken  

    Jede Locke hat beinahe eine eigene Form und geht über die Korkenzieherlocke hinaus: etwa Zickzackformen, Ringellöckchen und sehr enge S-Formen. Für diesen Haartyp sind Öle wichtig, weil sie dafür sorgen, dass Feuchtigkeit im Innern eingeschlossen wird.

    4C Locken  

    Wird oft falsch eingeschätzt, da sie rau und unverwundbar erscheinen. Tatsächlich sind sie der empfindlichste Haartyp und benötigen besonders viel liebevolle Pflege. Die Locken haben eine ähnliche Form wie 4B, sind aber noch enger (etwa so dick wie ein Drahtkleiderbügel). Sie haben das größte Volumen und ziehen sich beim Trocknen am stärksten zusammen.

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